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23.09.2017 Kategorie: Stiftung

Stiften - statt stiften gehen

Diesen provokanten Slogan las ich neulich im Zusammenhang mit dem Bericht über die Arbeit in einer Stiftung. Eine Motivation, Stiftungen mit eigenen Mitteln zu unterstützen sollte das sein. Auf den ersten Blick irritierend. Doch wenn es nicht gleich abstößt, dann lohnt sich doch ein zweiter Blick.
Viele Menschen ins unserem Land haben mehr Vermögen als sie zu einem komfortablen Leben brauchen. Einige davon geben von ihrem Wohlstand bewusst und gerne etwas an die Gesellschaft zurück, aber zu viele eben noch nicht. Und immer mehr Menschen in unserem Land sind auf ihrem letzten Weg im Leben allein, da sie keine Angehörigen mehr haben. Ihr Vermögen fällt dann an den Staat, kommt also dem Gemeinwesen zugute. Doch mit eigenen bewussten Entscheidungen zu Lebzeiten kann man darüber bestimmen, was mit seinem Vermögen geschehen soll und zielgerichteter Projekte unterstützen. Eigentlich doch eine gute Idee! Wir, die Jacobs Jahns-Stiftung, sind die Stiftung für Hondelage und sind stolz auf das, was wir an Projekten in den letzten Jahren umsetzen konnten.
Und dennoch: Um unseren Stiftungszweck noch wirkungsvoller und nachhaltiger erfüllen zu können fehlen uns noch die Mittel. Stiftungszweck ist zum Einen die Unterhaltung und Erhaltung der Gebäude (Kirche, Gemeindehaus, Pfarrhaus), zum Anderen die Förderung der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (u.a. Konfirmanden-Ferien-Seminar und Jugendzentrum). Um hier noch besser unterstützen zu können, reicht unser Stiftungskapital von rd 80.000 Euro bei weitem noch nicht aus. Die Erträge aus den Geldanlagen, sowie die Erlöse unserer Aktionen wie Weihnachtsmarkt und „Hondelage bruncht“ ermöglichen uns, zwischen 5.000 und 6.000 Euro jährlich in Projekte zu investieren. Doch um diesen Ort in Hondelage als Ort der Begegnung, als Ort für Kinder und Jugendliche, Familien und Menschen aller Generationen attraktiv zu erhalten, braucht es weitaus mehr Mittel. Und dazu brauchen wir Ihre Hilfe und Unterstützung. Bitte sprechen Sie uns an, vielleicht ja schon beim nächsten Weihnachtsmarkt.
Jens Paret

Beitrag von Jens Paret